
Auch nachdem die Schule von SFC und ABDI gebaut wurde, standen wir weiterhin vor einer grossen Herausforderung: dem Mangel an Trinkwasser. Es gab kein Trinkwasser in der Gegend, und das Wasser aus dem Fluss und der Quelle war weit von der Schule entfernt.
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Wir Kinder waren gezwungen, unsauberes Wasser zur Schule zu tragen, um es zu trinken, was uns wasserbedingten Krankheiten aussetzte. Unsere Mütter litten sehr, wenn wir krank waren. Jetzt sind wir sehr glücklich, dass sauberes Wasser an unserer Schule und in der Nähe unseres Zuhauses verfügbar ist. Es liegt in unserer Verantwortung, ebenso wie in der der Schulgemeinschaft, es richtig zu nutzen und seine Nachhaltigkeit zu gewährleisten. Als Schülerinnen und Schüler werden wir dafür sorgen, dass es richtig genutzt wird, und wir werden auch unsere Eltern ermutigen, grösste Sorgfalt darauf zu verwenden. Wir müssen uns alle an unsere frühere Situation und die Herausforderungen, denen wir gegenüberstanden, erinnern. Ich freue mich auch, sagen zu können, dass sich unsere schulischen Leistungen verbessern, weil die Last, Wasser aus der Ferne zu holen, verringert wurde und wir nicht mehr die Schule verpassen.
-Rodala, 12 Jahre alt, Schülerin der fünften Klasse, lebt im Dorf Adaba

Ich bin Schülerin der 8. Klasse an der Terefa-Haro-Schule. Bevor diese Schule bei uns gebaut wurde, war der Zugang zu Bildung für uns sehr schwierig. Wir mussten 10 bis 12 Kilometer laufen, um die Schulen Bucha und Bosofitu zu erreichen.
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Der lange Schulweg bedeutete, dass wir oft zu spät und völlig erschöpft ankamen. Manchmal verpassten wir den Unterricht und konnten auch die Nachholstunden nicht besuchen. Wegen dieser Schwierigkeiten schickten viele Eltern ihre Töchter erst gar nicht zur Schule. Seit die Schule nun direkt in unserer Nähe steht, können wir regelmässig am Unterricht teilnehmen. Unsere Eltern schicken uns genauso zur Schule wie unsere Brüder: Wir haben heute die gleichen Chancen und das Recht, in einem angenehmen und unterstützenden Umfeld zu lernen. Ohne diese Schule hätten viele von uns Mädchen niemals die Möglichkeit gehabt, eine Ausbildung zu erhalten.
Idi, 13 Jahre alt, Dorf Adaba

Ich diene meiner Gemeinschaft als Mitglied des Wassermanagement-Komitees, das im Rahmen des Projekts eingerichtet wurde. Schon seit meiner Kindheit herrscht bei uns ein gravierender Mangel an sauberem Trinkwasser.
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Unsere Kinder hatten wegen des fehlenden sauberen Wassers grosse Schwierigkeiten. Sie holten unsauberes Wasser aus dem Fluss und trugen es in Plastikbehältern zur Schule, was sie verschiedenen wasserbedingten Krankheiten aussetzte. Auch unsere Mütter und Schwestern hatten grosse Mühe, das Wasser über weite Strecken auf dem Rücken zu tragen. Nachdem das Wasserprojekt von SFC genehmigt und finanziert und von ABDI in Zusammenarbeit mit den Mitgliedern der Gemeinschaft umgesetzt wurde, hat sich unser Leben grundlegend verändert. Als Gemeindemitglied erinnere ich mich, dass die Teilnahme an den Projektaktivitäten manchmal herausfordernd war – besonders der Transport von Baumaterialien (Steine, Sand und Zement) mit unseren Tieren und auf dem Rücken, oder das Graben in schwierigem Gelände für die Wasserleitungen. Trotzdem konnten wir gemeinsam mit allen Beteiligten alle Herausforderungen bewältigen und das Projekt erfolgreich abschliessen. Heute ist die ganze Gemeinschaft glücklich, dass wir sicheres und sauberes Wasser in unserem Dorf haben. Ich bin auch stolz darauf, meiner Gemeinschaft als Mitglied des Wassermanagement-Komitees zu dienen. Dank der Schulungen und Anleitungen, die wir im Rahmen des Projekts erhalten haben, können wir unseren Aufgaben gerecht werden und sicherstellen, dass das Wassersystem richtig genutzt und gewartet wird.
Adan, 25 Jahre alt, lebt im Dorf Adaba

Ich lebe mein ganzes Leben lang in diesem Dorf. Vor diesem Projekt gab es in dieser Gegend keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Ich musste etwa zwei Kilometer laufen, um Wasser aus dem Fluss zu holen und nach Hause zu tragen.
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Dank des Projekts kann ich heute Wasser innerhalb von 50 Metern von meinem Zuhause erreichen. Es fühlt sich an, als wäre ich neu geboren worden. Das schmutzige Wasser, das wir mit unserem Vieh teilten, setzte uns und unsere Kinder verschiedenen Krankheiten aus. Unsere Kinder, die zur Schule gingen, mussten jeden Tag schmutziges Wasser mit sich tragen. Als wir die Möglichkeit erhielten, das Wasserprojekt umzusetzen, waren wir alle sehr glücklich. Unsere Kinder haben nun Zugang zu sauberem Wasser in der Schule und können sich besser auf ihren Unterricht konzentrieren. Sie pflanzen ausserdem verschiedene Baumsetzlinge, um die Umwelt zu schützen. Wir nutzen das Wasser auch, um zusätzliche Klassenzimmer für die Schule zu bauen. Ich bin stolz und kann mit Überzeugung sagen, dass dieses Wasserprojekt uns Frauen erhebliche Vorteile gebracht hat, uns, die wir sehr darunter gelitten haben, Wasser über weite Strecken suchen zu müssen und mitansehen zu müssen, wie unsere Kinder wegen schmutzigen Wassers krank wurden. Ich kann auch mit Zuversicht sagen, dass unsere Produktivität als Frauen deutlich gestiegen ist, seit wir keine Zeit mehr mit dem Wasserholen oder der Pflege kranker Kinder verbringen müssen. Heute nutzen wir diese Zeit für einkommensschaffende Tätigkeiten und den Betrieb kleiner Unternehmen.
Amala, 60 Jahre alt, lebt im Dorf Adaba

Ich habe sieben Familienmitglieder, einschliesslich meines Mannes und mir, und ich bin eine angesehene kulturelle Frauenführerin, die kulturell dazu berechtigt ist, die Rechte der Frauen innerhalb der Gemeinschaft Harewa zu fördern.
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Als Frau, die die Herausforderungen des Zugangs zu sauberem Wasser am eigenen Leib erlebt hat, ist es mir eine Ehre, meine Geschichte und meine Vision für die Zukunft unseres Dorfes zu teilen. Während meiner Kindheit war der Mangel an verlässlichen Wasserquellen eine ständige Belastung für meine Familie und unsere gesamte Gemeinschaft. Wir verbrachten jeden Tag Stunden damit, zur nächsten Wasserstelle zu laufen, oft ein schmutziger Teich oder ein Fluss, um Wasser zu holen. Diese mühsame Aufgabe forderte ihren Tribut von unserer Gesundheit, da wasserbedingte Krankheiten häufig vorkamen. Sie schränkte auch unsere Fähigkeit ein, uns auf andere wesentliche Aspekte unseres Lebens zu konzentrieren, wie Bildung, wirtschaftliche Tätigkeiten und die Entwicklung der Gemeinschaft. Als ich zum ersten Mal von dem Wasserprojekt hörte, wusste ich, dass dies eine wegweisende Gelegenheit war, die wir uns nicht entgehen lassen durften. Aufgrund meiner Position als kulturelle Führerin mobilisierte ich die Frauen der Ortschaft, sich aktiv an jeder Phase des Wasserprojekts zu beteiligen. Wir trugen mit Arbeitskraft, finanziellen Mitteln und unserem gemeinsamen Wissen zum Erfolg des Projekts bei. Das Ausmass des gemeinschaftlichen Engagements, besonders unter den Frauen, war inspirierend. Wir arbeiteten Seite an Seite, gruben Leitungswege, transportierten Materialien und bauten die Wasserquelle, den Wasserspeicher und die Wasserstellen. Unsere finanziellen Beiträge, so bescheiden sie auch waren, zeigten unser unerschütterliches Engagement für dieses Projekt und unseren Glauben an sein Potenzial, Leben zu verändern. Inzwischen sind die Wasseranlagen in Betrieb und versorgen das Schulgelände, den zentralen Gemeinschaftsplatz und sogar das Gelände der örtlichen Moschee mit sauberem Wasser. Die positiven Veränderungen sind deutlich sichtbar. Unsere Kinder müssen den Unterricht nicht mehr wegen des Wasserholens verpassen, und ihre Gesundheit hat sich erheblich verbessert. Frauen wie ich haben mehr Zeit und Energie, um sich an einkommensschaffenden Tätigkeiten und Gemeinschaftsinitiativen zu beteiligen. Doch unsere Arbeit endete hier nicht. Mithilfe meiner Position als kulturelle Führerin habe ich in Zusammenarbeit mit den ABDI-Projektmitarbeitenden die Frauen des Dorfes Harewa in Frauenselbsthilfegruppen organisiert und sie dazu befähigt, zu Trägerinnen des Wandels in unserer Gemeinschaft zu werden. Durch diese Gruppen entwickeln wir eine Kultur des Sparens und der Kreditvergabe, die es Frauen ermöglicht, kleine Unternehmen zu gründen und eine grössere finanzielle Unabhängigkeit zu erreichen. Darüber hinaus sind wir uns unserer Rechte und Ansprüche stärker bewusst geworden und setzen uns für einen besseren Zugang zu wesentlichen Dienstleistungen und Ressourcen ein. Dieses neu gewonnene Selbstvertrauen und diese Einigkeit unter den Frauen der Ortschaft Harawa waren eine treibende Kraft für die Entwicklung unserer Gemeinschaft. Während wir den Erfolg des Wasserprojekts feiern, muss ich auch meine Stimme erheben, um auf die dringende Notwendigkeit der Renovierung unserer Schule hinzuweisen. Die Klassenzimmer und Einrichtungen unserer örtlichen Grundschule befinden sich in einem bedauernswerten Zustand, der die Sicherheit und das Wohlergehen unserer Kinder gefährdet. Sollten wir Unterstützung von SFC und ABDI erhalten, bin ich entschlossen, meine Position als kulturelle Führerin zu nutzen, um die gesamte Gemeinschaft, Männer wie Frauen, zu mobilisieren und davon zu überzeugen, sich aktiv am Renovierungsprozess der Schule zu beteiligen. Gemeinsam können wir eine bessere Zukunft für die Kinder der Ortschaft Harawa-Haro aufbauen und ihnen das Wissen und die Fähigkeiten vermitteln, die sie brauchen, um sich zu entfalten.
–Fura, 38 Jahre alt, kulturelle Frauenführerin, lebt im Dorf Harewa

Bevor diese Schule in diesem Dorf gebaut wurde, waren Kinder gezwungen, weite Strecken zu den Schulen Bucha und Busoftu zurückzulegen (etwa 10 bzw. 12 km). Infolgedessen konnten wir und unsere Älteren als Kinder, im Alter von etwa 7 bis 8 Jahren, keine Bildung bekommen.
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Viele unserer Brüder und Schwestern waren gezwungen, ihre Ausbildung abzubrechen. Nachdem der Unterricht zunächst unter dem Schatten von Bäumen durch einen freiwilligen Lehrer begonnen hatte und die Schule dann mit Unterstützung von Nichtregierungsorganisationen (ABDI und SFC) ordnungsgemäss gebaut wurde, besuchen wir nun regelmässig den Unterricht.
Auch unsere kleinen Kinder (3 bis 5 Jahre) haben die Möglichkeit erhalten, schon früh mit dem Kindergarten zu beginnen, da sich die Schule in unserer Ortschaft und in der Nähe unserer Gemeinschaft befindet. Ich kann sagen, dass wir von der Dunkelheit ins Licht gefunden haben. Auch unsere schulischen Leistungen haben sich verbessert. Wir sind sehr glücklich, Bildungseinrichtungen in unserer Ortschaft zu haben, und ich möchte den Unterstützern danken und um zusätzliche Unterstützung für die Renovierung der Schule sowie für Schulmaterialien und Ausrüstung bitten. Ich gebe dieses Interview in einem zusätzlichen Klassenzimmer, das von Mitgliedern der Gemeinschaft gebaut wurde und einige Verbesserungen benötigt.
Abdu, 18 Jahre alt, Schüler der 8. Klasse, Dorf Abada

Bevor die Wasserstelle gebaut wurde, verbrachte ich jeden Tag Stunden damit, meiner Mutter beim Wasserholen aus dem Fluss zu helfen. Es war harte Arbeit, und ich kam oft erschöpft und dehydriert zur Schule.
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Das Flusswasser war schmutzig und unsicher, und ich machte mir ständig Sorgen, krank zu werden. Viele Male musste ich die Schule früher verlassen, um meiner Mutter zu helfen, wodurch ich wichtige Lektionen verpasste und in meinen Studien zurückfiel. Doch jetzt, mit einer Wasserstelle direkt auf unserem Schulgelände und einer weiteren für die Gemeinschaft des Dorfes, hat sich alles verändert. Ich muss mir keine Sorgen mehr machen, den Unterricht zu verlassen, um Wasser zu holen. Ich kann mich endlich auf meine Bildung konzentrieren, ohne ständige Ablenkungen. Meine Mutter hat nun mehr Zeit und Energie, um sich um das Wohlergehen unserer Familie zu kümmern. Der Unterschied in meinen schulischen Leistungen ist bemerkenswert. Ich bin aufmerksamer, engagierter und motivierter im Unterricht. Meine Noten haben sich verbessert, und ich bin zuversichtlich, dass ich eines Tages meinen Traum, Lehrerin oder Ärztin zu werden, verwirklichen kann. So dankbar ich jedoch für die neue Wasserstelle bin, muss ich dennoch meine Bedenken über den allgemeinen Zustand unserer Schuleinrichtungen äussern. Unsere Klassenzimmer benötigen dringend eine Renovierung. Die Wände bröckeln, die Böden sind staubig, und die Dächer sind undicht, sobald es regnet. Auch die Toiletten befinden sich in einem schrecklichen Zustand; sie sind unsicher, unhygienisch und für Schülerinnen und Schüler, besonders für junge Mädchen wie mich, ungeeignet. Wir möchten in einer Umgebung lernen, die sauber, sicher und förderlich für unser Wachstum und unsere Entwicklung ist. Wir hoffen, bald Unterstützung von SFC und ABDI zu erhalten, damit wir diese Schule in ein richtiges Bildungszentrum verwandeln können, in dem Schülerinnen und Schüler wie ich erfolgreich sein und unser volles Potenzial ausschöpfen können.
–Amila, 15 Jahre alt, Schülerin der sechsten Klasse, lebt im Dorf Harewa

Ich bin der Schulleiter der Harewa-Grundschule. Ich bin 40 Jahre alt und habe mein Leben der Aufgabe gewidmet, sicherzustellen, dass die Kinder in unserer Gemeinschaft die qualitativ hochwertige Bildung erhalten, die sie verdienen. Als ich diese Rolle vor 2 Jahren zum ersten Mal übernahm, war ich zutiefst betrübt über den Zustand unserer Schule.
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Die Klassenzimmer befanden sich in einem baufälligen Zustand, mit staubigen Böden, unverputzten Wänden und Decken, die kaum Schutz boten. Der Mangel an grundlegenden Möbeln und Lehrmaterialien machte es für unsere Lehrkräfte unglaublich schwierig, den Schülerinnen und Schülern eine anregende Lernumgebung zu bieten. Das dringendste Problem war jedoch der schwerwiegende Mangel an sauberem Wasser, sowohl für die Schule als auch für die weitere Gemeinschaft. Unsere Kinder waren gezwungen, zum nahegelegenen Fluss und zu Teichen zu wandern, um Wasser zu holen, wobei sie ihre Gesundheit und Sicherheit aufs Spiel setzten. Es war eine Last, die kein Kind tragen sollte, und sie beschäftigte mich zutiefst.
Entschlossen, eine Lösung zu finden, wandten wir uns als Gemeinschaft an ABDI und SFC, zwei Organisationen mit einer nachweislichen Erfolgsbilanz bei der Unterstützung von Entwicklungsinitiativen in unserer Region. Wir schilderten die Situation, in der wir uns befanden, und zu meiner Freude reagierten sie sofort und waren bereit zu helfen. Gemeinsam entwickelten wir einen Plan, um den Mangel an sauberem Trinkwasser zu beheben, indem wir ein quellgespeistes Wassersystem errichteten, das Wasser aus einer 4 Kilometer entfernten Quelle bezieht und eine zuverlässige Versorgung für unsere Schule und die gesamte Gemeinschaft sicherstellt. Die Schulgemeinschaft und die ansässige Bevölkerung beteiligten sich aktiv an diesem Projekt und trugen mit ihrer Zeit, Arbeitskraft und lokalen Ressourcen zu seinem Erfolg bei.
Die Auswirkungen dieses Wasserprojekts waren wahrhaft transformativ. Unsere Klassenzimmer sind jetzt sauber, und die Schülerinnen und Schüler haben Zugang zu Wasser für Hygiene, zum Trinken und sogar zum Bewässern der Baumsetzlinge der Schule. Auch die Lehrkräfte sind glücklicher und bereiter, in der Ortschaft zu leben, jetzt, da sie Zugang zu sauberem Trinkwasser haben. Dies hat nicht nur die Lernumgebung verbessert, sondern auch ein starkes Gefühl von Stolz und Eigenverantwortung innerhalb der Gemeinschaft gefördert.
Auch wenn wir für die erzielten Fortschritte dankbar sind, gibt es noch mehr zu tun. Unser Schulgebäude benötigt erhebliche Renovierungen, um es auf den Standard zu bringen, den unsere Kinder verdienen. Wir brauchen einen ordentlichen Bodenbelag, Wände und fertiggestellte Decken, um eine wirklich förderliche Lern- und Lehrumgebung zu schaffen.
Unsere Kinder sind die Zukunft der Ortschaft Harawa, und sie verdienen den bestmöglichen Start ins Leben. Mit Ihrer Hilfe können wir sicherstellen, dass sie Zugang zu qualitativ hochwertiger Bildung und den Ressourcen haben, die sie brauchen, um zu gedeihen. Wir sind dankbar für Ihre Unterstützung und freuen uns darauf, gemeinsam mit Ihnen positive Veränderungen zu bewirken.
Suletan Hulle, Schulleiter der Harawa-Haro-Grundschule

Ich bin Mutter von zwei Kindern und lebe in der Ortschaft Harewa. Als ABDI und SFC unsere Gemeinschaft zum ersten Mal wegen der Entwicklung eines neuen Wasserprojekts ansprachen, war ich voller Hoffnung und Freude.
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Der Zugang zu sauberem, verlässlichem Wasser war für meine Familie und unsere Nachbarn viel zu lange ein ständiger Kampf.
Was mich während der Umsetzung des Projekts am meisten beeindruckte, war das Ausmass des gemeinschaftlichen Engagements und der Eigenverantwortung. Von Anfang an beteiligten sich die Mitglieder der Gemeinschaft Harawa-Haro, einschliesslich Schülerinnen und Schülern sowie Müttern wie mir, aktiv, indem wir eigene Ressourcen, Geld, Arbeitskraft und Zeit beitrugen. Wir waren entschlossen, dieses Wasserprojekt zu einem Erfolg zu machen und sicherzustellen, dass es uns über Jahre hinweg dienen würde.
Während der Bauphase leisteten wir Arbeit, um die von ABDI angeworbenen Baufachleute zu unterstützen. Wir halfen beim Ausheben von Gräben, beim Transport von Materialien und sogar beim Bau des Wasserspeichers und der Wasserstellen. Unsere finanziellen Beiträge, so bescheiden sie auch waren, zeigten unser Engagement für diese Initiative. Wir wussten, dass wir durch die Investition unserer eigenen Ressourcen einen grösseren Anteil an der langfristigen Nachhaltigkeit des Projekts haben würden.
Nun, da der Wasserspeicher und die Wasserstellen in Betrieb sind, hat unsere Gemeinschaft klare Regeln und Vorschriften für die Verwaltung und Wartung festgelegt. Wir haben ein Wassermanagement-Komitee (WMC) gebildet, das eine kleine monatliche Gebühr von jedem Haushalt erhebt, um die Kosten für Reparaturen und Instandhaltung zu decken. Dies stellt sicher, dass die Wasseranlagen weiterhin zuverlässig funktionieren, ohne einer einzelnen Familie eine Last aufzuerlegen.
Als Mutter bin ich zutiefst dankbar für die positiven Auswirkungen, die dieses Wasserprojekt auf das Leben meiner Familie hatte. Ich muss nicht mehr jeden Tag Stunden damit verbringen, Wasser aus weit entfernten und verunreinigten Quellen zu holen. Die Gesundheit meiner Kinder hat sich verbessert, und ich habe mehr Zeit, mich auf ihre Bildung und die Unterstützung unseres Haushalts zu konzentrieren.
Die Bedürfnisse unserer Gemeinschaft gehen jedoch über die Wasseranlagen hinaus, die uns den Zugang zu sauberem Trinkwasser ermöglicht haben. Wie ich den Teams von ABDI und SFC bereits gesagt habe, benötigen wir dringend Unterstützung, um die Einrichtungen unserer örtlichen Grundschule zu renovieren und zu verbessern. Die Klassenzimmer befinden sich in einem baufälligen Zustand, und der Zustand der Toiletten ist schlichtweg inakzeptabel. Unsere Kinder müssen in einer sicheren, sauberen und angenehmen schulischen Umgebung lernen und aufwachsen können.
Ich bin zuversichtlich, dass wir mit der fortgesetzten Partnerschaft von ABDI und SFC diese verbleibenden Herausforderungen bewältigen und unsere Gemeinschaft verändern können. Unser aktives Engagement und unsere Verpflichtung zu nachhaltigen Lösungen zeigen unsere unerschütterliche Hingabe für das Wohlergehen unserer Familien und die Zukunft unserer Kinder.
–Ashu Erbo, Mutter, lebt im Dorf Harewa

Ich bin eine 35-jährige Mutter von sechs Kindern. Unsere Familie besteht aus acht Mitgliedern, einschliesslich meines Mannes und mir. Ich möchte meine aufrichtige Dankbarkeit für die lebensverändernden Wasserstrukturen zum Ausdruck bringen.
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Vor diesem Projekt mussten meine Familie und ich mehr als eine Stunde laufen, um die nächste Wasserquelle zu erreichen, und selbst dann war das Wasser oft verunreinigt und unsicher zu verwenden.
Die neuen Wasserstrukturen haben für uns alles verändert. Ich kann jetzt problemlos sauberes und verlässliches Wasser innerhalb unseres Dorfes erreichen. Dies hat mir erheblich Zeit und Energie erspart und erlaubt es mir, mich stärker der Betreuung meiner Familie zu widmen und einkommensschaffenden Tätigkeiten nachzugehen. Auch die Gesundheit meiner Kinder hat sich deutlich verbessert, da wir nicht mehr unter den wasserbedingten Krankheiten leiden, die früher eine ständige Belastung für unseren Haushalt waren.
Auch wenn ich für die Wasserstelle zutiefst dankbar bin, möchte ich einen wichtigen Appell aussprechen. Die Schule unserer Kinder benötigt dringend eine Renovierung und Verbesserung. Die Klassenzimmer sind staubig, verfallen und unter dem Standard, und die Toilettenanlagen sind unzureichend und stellen ein ernsthaftes Gesundheitsrisiko dar.
Meine Kinder verdienen es, in einer sicheren und hygienischen Umgebung zu lernen und aufzuwachsen. Ich mache mir ständig Sorgen um ihr Wohlergehen und die Auswirkungen, die diese unzureichenden Schulbedingungen auf ihre Bildung und Entwicklung haben könnten. Als Mutter bitte ich Sie eindringlich um Ihre Hilfe, die Infrastruktur unserer örtlichen Schule zu verbessern.
Mit Ihrer Unterstützung können wir sicherstellen, dass unsere Kinder Zugang zu modernen, gut ausgestatteten Klassenzimmern und angemessenen sanitären Einrichtungen haben. Dies würde nicht nur ihre Lernerfahrung verbessern, sondern auch ihre Gesundheit schützen und sie auf den Weg zu einer besseren Zukunft bringen.
–Deru Kebede, Mutter, lebt im Dorf Harewa
